Grünes Licht für Ihren Netzanschluss

Anlagenzertifikat Typ A – Für Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsanschlüsse

Geht eine dezentrale Anlage zur Stromerzeugung ans Netz, muss diese je nach Größenordnung bestimmte Sicherheitskriterien erfüllen. Bei einer Erzeugungsanlage von 950 kW oder mehr ist das Anlagenzertifikat Typ A verpflichtend und gilt für Mittel- ebenso wie für Hoch- und Höchstspannungsanschlüsse.

Gemäß Richtlinie VDE-AR-N 4110, 4120 oder 4130 wird das Anlagenzertifikat Typ A bereits in der Planungsphase initiiert und durchgeführt. Am Ende bestätigt es anhand von rund 50 Kriterien die netzkonforme Elektroplanung einer Erzeugungsanlage (EZA) inklusive aller Erzeugungseinheiten (EZE) und Komponenten.

Das MKH Greenergy Cert GmbH-Team steht
Ihnen gern bei allen Fragen zur Verfügung.

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Warum ist das Anlagenzertifikat Typ A wichtig?

Mit dem Anlagenzertifikat Typ A auf der sicheren Seite

Ohne Anlagenzertifikat ist die Inbetriebnahme einer Erzeungsanlage nicht möglich. Erfüllen hingegen die elektrischen Eigenschaften einer Anlage alle Netzanschlussrichtlinien, ist nicht nur der zuständige Netzbetreiber auf der sicheren Seite.
Das Anlagenzertifikat Typ A und die abschließende Konformitätserklärung

  • garantieren die Netzkonformität Ihrer Elektroplanung
  • sind Grundlage für die Vergütung nach EEG
  • erhöhen die Systemstabilität bei wachsender Einspeisung erneuerbarer Energien

Ihre Vorteile mit MKH Greenergy Cert

Nehmen Sie direkt zu Beginn der Planungsphase Kontakt zu einem akkreditierten Zertifizierer auf. App-gestützt bringen wir Sie als Betreiber ohne Umwege zum Anlagenzertifikat Typ A. Unsere eigens entwickelte CertApp

  • vereinfacht alle Prozesse,
  • reduziert den Aufwand spürbar
  • sorgt für maximale Transparenz­ über alle Schritte und
  • schnelle Bearbeitung durch erfahrene Experten

Dokumente für den erfolgreichen Start

Ganz ohne Dokumente geht es nicht. Für das Anlagenzertifikat Typ A müssen Betreiber dezentraler Anlagen bestimmte Unterlagen vorlegen. Dazu zählen grundlegende Informationen über sämtliche Erzeugungseinheiten und die Elektroplanung.

  • Herstellerdaten aller Einheiten und Komponenten
  • Lageplan und Übersichtsschaltplan
  • Simulationen und Berechnungen zur Netzkonformität
  • Schutz- und Regelungskonzept

Was umfasst das Prüfverfahren?

Liegen alle notwendigen Unterlagen vor, beginnt das offizielle Prüfverfahren. Um die Konformität mit den festgelegten Standards sicherzustellen, kommt es gemäß Richtlinie VDE-AR 4110 auf folgende Aspekte an:

  • Konstruktionsanforderungen: technische Unterlagen, Zeichnungen, Spezifikationen
  • Netzverträglichkeit: Spannungsqualität, Blindleistungsregelung, Frequenzhaltung
  • Schutzmaßnahmen: Funktionsprüfung der Schutzkonzepte
  • Netzrückwirkungen: Analyse harmonischer Verzerrungen und Kurzschlussströme
  • Dokumentation: Vollständigkeit aller technischen Unterlagen
  • EMV-Prüfung: elektromagnetische Verträglichkeit

FAQ – Anlagenzertifikat Typ A

Welche Dokumente werden für das Anlagenzertifikat Typ A benötigt?

Nach den Richtlinien VDE-AR-N 4110 (Mittelspannung) und VDE-AR-N 4120 (Hochspannung) sind folgende Unterlagen erforderlich:

VDE-AR-N 4110 VDE-AR-N 4120
Datenblatt Ihrer Erzeugungsanlage bzw. Ihres Speichersystems E.8 E.6
Netzrückwirkungen bei Mischanlagen E.2 E.2
Deckblätter der Einheiten- und Komponentenzertifikate E.13 und E.14 E.11 und E.12
Übersichtsschaltplan der Erzeugungsanlage
Schutz- und Regelungskonzept
Technisches Daten aller Erzeugungseinheiten (EZE)
Netzbetreiber-Abfragebogen E.9 E.7
Lageplan

Wie läuft die Anlagenzertifizierung praktisch ab?

  • Prüfung aller eingereichten Unterlagen
  • Simulationen und Berechnungen zur Netzkonformität
  • Dokumentation und Bewertung der Ergebnisse
  • Bei positiver Bewertung: Erteilung des Anlagenzertifikats Typ A
    Tipp: Bei MKH erfolgt der gesamte Prozess digital und transparent über unsere CertApp.

Welche Fristen gelten bei der Anlagenzertifizierung Typ A?

Das Anlagenzertifikat Typ A ist für die Inbetriebnahme bindend.
Empfehlung: Beauftragen Sie die Zertifizierung mehrere Monate vor der geplanten Inbetriebsetzung.
Mit der CertApp behalten Sie alle Fristen und Meilensteine im Blick.

Wie lange bleibt das Anlagenzertifikat Typ A gültig?

Das Anlagenzertifikat Typ A ist der erste Schritt zur Inbetriebnahme einer dezentralen Erzeugungsanlage. Es gilt bis zu zwölf Monate und wird von der Konformitätserklärung abgelöst. Sie ist der endgültige Nachweis, dass die Anlage den Anforderungen entspricht.

Welche Schritte folgen nach Erteilung des Anlagenzertifikat Typ A?

Das Anlagenzertifikat weist nach, dass die Elektroplanung der Erzeugungsanlage (EZA) richtlinien- und netzkonform ist. Anschließend fordern Netzbetreiber zusätzlich die sogenannte Konformitätserklärung. Diese gehört ebenfalls zum Leistungskatalog von MKH Greenergy Cert GmbH als akkreditierte Zertifizierungsstelle